Eigntlich zählt ja der TLT-1 zu den Robustricons bei den 1:18ern und ist nahezu unkaputtbar, bis auf die Achsschenkelaufnahmen an den Achsen bzw. Differentialgehäusen.
Das Bild zeigt die klassische Bruchstelle. Abhilfe schafft entweder ein solches Konstrukt
oder die Achsen in dem Bereich mittels Kohlefaserrovings und Epoxy-Harz zu verstärken. Als Epoxy-Harz eignet sich hierzu ein dünnflüssiger 10 Minuten Harz. Die Klebestellen vorher gut anrauhen und dann mit Harz benätzen die Rovings vorher gut im Harz tränken und dann an den mit Harz benätzten Stellen anbringen ggf. mit eine Pinsel etwas nachtupfen. Ein 5 Minuten Epoxy ist nicht zu empfehlen da diese Schnellreperatur-Harze dazu neigen glashart aus zu härten. Ab 10 Minuten und aufwärts Epoxy bleibt der Harz zähelastisch was der Haltbarkeit entgegen spielt. Passende Bilder hierzu folgen von mir in den nächsten Tagen. Dr. Emels Meisterschüler
Und hier nun endlich die versprochenen Bilder (nachdem ich mir nun schon die vierte Kammera ausgeliehen habe; ächz; schwarze Rovings in Epoxy auf schwarzem Kunststoff zu Fotografieren ist so ähnlich wie schwarzen Adler auf schwarzem Grund zu knipsen)
Ich hoffe es ist eingermassen zu erkenne wie ichs gemacht habe. Habe zum Vergleich mal nen unbehandeltes Diffgehäuse daneben gelegt. (draufklicken zum Vergrössern)